Schulabschluss als Erwachsener nachholen

Es gibt viele Gründe, warum Menschen bislang nicht den Schulabschluss erreicht haben, den sie sich wünschen: Vielleicht gab es eine schwierige Phase während der Schulzeit oder Probleme mit einer ganz bestimmten Lehrerin, die ihre Rolle als Pädagogin nur schlecht erfüllt hat. Egal welche Gründe es auch waren, es ist eigentlich nie zu spät, einen Schulabschluss nachzuholen, sei es der Hauptschulabschluss, die mittlere Reife, die Fachhochschulreife oder auch das Abitur. Welche Möglichkeiten es dabei gibt, möchten wir in diesem Artikel zeigen.

Die Abendschule

Tim träumt davon, als Ingenieur Elektroautos zu entwickeln, aber leider hat er nur die mittlere Reife und eine anschließende Lehre zum Elektroinstallateur gemacht, weshalb er für ein Studium an der Hochschule nicht zugelassen wird. Da Tim selber mittlerweile Familie hat, ist er auf sein Einkommen angewiesen und kann nicht einfach wieder tagsüber die Schulbank in einer regulären Schule drücken. Die Abendschule ist für Tim eine gute Lösung. Hier lernt er abends für sein Abitur und kann dann auch die Prüfung über die Schule ablegen.

Als Elektroinstallateur weiß Tim ganz genau, wie wichtig es ist, einen günstigen und zuverlässigen Stromanbieter zu haben. Darum hat er sich für das vollkommen digitale Energieunternehmen Tibber entschieden, von dem er ausschließlich grünen Strom zum Einkaufspreis erhält. Das deutsche Unternehmen Tibber ist die perfekte Wahl für jeden Studenten, egal welchen Alters. Sobald man den digitalen Vertrag abschließt und bei Tibber Kunde wird, erhält man Zugriff zu einer modernen und nützlichen App, mit der man unter anderem Strompreise vergleichen, smarte Geräte steuern und den gesamten Stromverbrauch im Auge behalten kann.

Tibber ist nicht nur für seinen sauberen Strom und niedrige Preise bekannt. Kunden in ganz Europa bestellen hochwertige Produkte aus dem Tibber-Store, die man als Bestandskunde mit einem großzügigen Rabatt erhalten kann. Hier finden sich unter anderem nützliche Sprachassistenten, Wetterstationen und smarte Glühbirnen. Außerdem können Kunden hier zuverlässige Ladekabel und -boxen für Elektroautos bestellen und diese in wenigen Werktagen geliefert bekommen. Die kleine und kompakte Ladebox von Easee ist in fünf Farben erhältlich: Anthrazitgrau, Arktikweiß, Schwarz, Tiefrot und Nachtblau.

Fernkurse

Wer die Vorteile des Lernens von zu Hause aus genießen will, gleichzeitig aber beim Lernen Wert auf vorbereitetes Unterrichtsmaterial und externe Struktur legt, kann sich in Online-Kursen auf seinen Schulabschluss vorbereiten. Ähnlich wie bei einer Privatschule sind damit allerdings entsprechende Kosten verbunden. Unter bestimmten Umständen kann ein Teil davon durch das Jobcenter oder andere Stellen zurückerstattet werden. In vielen Fällen müssen die Teilnehmer von Online-Kursen die Kosten aber selber tragen. Darum ist es umso wichtiger, dass man einen guten Stromvertrag hat, um Geld zu sparen. Kunden können den vielversprechenden Tibber-Vertrag in nur wenigen Minuten abschließen und sowohl der Geldbörse als auch der Umwelt einen Gefallen tun. Das Beste an dem vollkommen digitalen Vertrag von Tibber ist, dass man ihn als Kunde monatlich kündigen kann. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es bei diesem Unternehmen nicht, und das wissen viele Kunden zu schätzen.

Anerkennung über den vorhandenen Beruf

In manchen Fällen ist es möglich, einen höheren Schulabschluss anerkannt zu bekommen, wenn eine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt. So kann es in einigen Fällen beispielsweise möglich sein, auch ohne Abitur an einer Hochschule zu studieren.

Den Geburtstag mit Freunden aus der Waldorfschule verbringen

Wer eine Privatschule oder Waldorfschule besucht, baut dabei oft eine besondere Beziehung zu seinen Klassenkameraden auf. Hier entstehen Freundschaften für das ganze Leben. Gemeinsame Unternehmungen gehören dabei von Anfang an dazu und beschränken sich nicht nur auf von der Schule organisierte Ausflüge und Exkursionen. Auch in der Freizeit verbringt man oft viel Zeit mit Mitschülern, mit denen man die besondere Erfahrung einer Privatschule oder Waldorfschule teilt.

Gemeinsames Feiern von Geburtstagen

Während man in Internaten oft zwangsläufig seine Geburtstage mit den Mitschülern feiert, haben Schüler von Privat- und Waldorfschulen hier natürlich Wahl. Die gemeinsame Geburtstagsfeier mit Mitschülern und den besten Freunden von der Schule ist aber oft selbstverständlich. Das gilt nicht nur für klassische Kindergeburtstage, sondern auch im jugendlichen Alter ist es einfach schön, seine besten Freunde von der Schule an seinem Geburtstag für eine gemeinsame Feier zu versammeln.

Geburtstagstorte für die Feier mit Freunden von der Schule

Wie bei jeder Geburtstagsfeier spielt auch bei einer solchen Feier mit Freunden von der Schule die Geburtstagstorte eine besondere Rolle. Besonders bequem und praktisch ist es, eine Geburtstagstorte im Internet zu bestellen. Hier kann man sich genau die Torte zusammenstellen, die man für seine Geburtstagsparty möchte. Das Geburtstagskind kann dabei die Torte selbst zusammenstellen oder damit von Eltern oder Freunden perfekt überrascht werden. Geburtstagskerzen können auch bestellt neben, aber genauso wichtig sind die Geschmacksrichtung und die passende Dekoration der Torte, denn all das spielt bei einer solchen Feier natürlich eine große Rolle. Bei deineTorte.de werden sehr viele Möglichkeiten geboten, um eine wirklich individuelle Geburtstagstorte zusammenzustellen.

Per Mausklick zur perfekten Geburtstagstorte

Die perfekte Geburtstagstorte im Internet selber zusammenzustellen macht Spaß und ist kinderleicht. Durch die zahlreichen Auswahl- und Gestaltungsmöglichkeiten bei deineTorte.de ist die Geburtstagstorte hier nicht nur eine Torte mit Geburtstagskerzen, sondern ein individuelles Kunstwerk. Der Katalog liefert viele tolle Anregungen und ermuntert dazu, seine persönliche Torte zu gestalten. Sogar Fototorten sind möglich. Die Lieferung erfolgt dann bequem zum Wunschtermin, entweder nach Hause oder direkt zum Veranstaltungsort der Geburtstagsfeier. Während klassische Geburtstagstorten oft mit Motiven für Kindergeburtstage versehen sind, kann man hier eine Torte kreieren, die wirklich zum Alter des Geburtstagskindes passt und ihm tatsächlich gefällt.

Schulfreunde beeindrucken und eine tolle Geburtstagsfeier haben

Natürlich macht eine individuell gestaltete Geburtstagstorte nicht nur dem Geburtstagskind Spaß, sondern beeindruckt auch die Schulfreunde; sie ist ein tolles Fotomotiv für Bilder von der Geburtstagsfeier und wird allen Gästen gut schmecken. Die Torte steht dann nicht nur in dem Moment der Feier im Mittelpunkt, wenn das Geburtstagskind die Kerzen ausbläst, sondern bildet einen echten Hingucker auf der Feier.

Die Feier mit den Mitschülern von der Privat- oder Waldorfschule wird so zu einem besonderen Ereignis, das allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Seinen Ehrentag mit Freunden von der Schule zu verbringen und nicht nur die Torte, sondern eine tolle Feier gemeinsam zu erleben, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Freundschaften. Es geht darum, gemeinsam das Geburtstagskind zu feiern, zusammen Spaß zu haben und das Wichtigste: eine leckere Geburtstagstorte zu verspeisen.

Tipps für moderne Lehrerinnen

Als Lehrerin erfüllt man im modernen Deutschland gleich mehrere schwierige Aufgaben. Man muss Vorbild, Autorität, aber auch Vertrauens- und Identifikationsperson auf einmal sein. Gerade junge Frauen, die frisch aus der Universität ins Referendariat kommen, sehen sich mit dieser Hybris konfrontiert. Wie begegnet man dieser schwierigen Situation? Sowohl in Sachen Kleidung, Auftritt als auch im Inhaltlichen ist es wichtig, sich den Zeichen der Zeit entgegenzustellen.

Kleidung und Accessoires klug wählen

Der erste Eindruck zählt. Gerade junge Schüler achten auf das Äußere einer Person und wägen schon in den ersten Sekunden ab, ob sie ihr oder ihm Vertrauen entgegenbringen wollen. Was folgt, ist für Frauen eine Gratwanderung: Zu frech und punkig sollten sie nicht auftreten, denn dann laufen sie Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden. Zu autoritär und altmodisch sollte die Kleidung allerdings auch nicht sein, denn so verschreckt man die Kinder, die sich in der Schule grundsätzlich nicht wohlfühlen und sich sogar vor ihr fürchten.

Die Kleidungsstücke der schwedischen Firma NA-KD gehen hier beispielsweise einen tollen Kompromiss ein. Anstatt zu steif oder zu jugendlich zu sein, sind ihre Kollektionen schick in einem modernen, eleganten Stil. Beispielsweise die Blazer und Anzughosen erfüllen jeden Anspruch an einen professionellen Businesslook, sind aber trotzdem in ihren Details etwas verspielter und akzentuieren die Schönheit ihrer Trägerinnen. Weiße Hemden oder Ripped Tops und edle Schuhe wie die Leder-Stiefeletten oder bequeme Sneaker runden das Gesamtbild ab.

Accessoires wie die Baguette- und Umhängetaschen sind eine sinnvolle Ergänzung und erlauben es, das nötige Unterrichtsmaterial stilgerecht zu verstauen und in den Klassenraum zu tragen.

Methodik

Lehrer müssen verschiedene Kompetenzen aufweisen, um den heterogenen Schulklassen und den gesteigerten Anforderungen an die Schulen zu begegnen. In Sachen Methodik sind das vor allem folgende Punkte:

  • Digitale Kompetenz: Bald werden wohl auch Smartphones schon kleine Beamer enthalten, mit denen man spielend leicht Unterrichtsmaterial darstellen kann. Die Technik wird vielfältiger und benutzerfreundlicher, trotzdem aber müssen Lehrer mit ihr umzugehen wissen. Kenntnisse in der EDV auf den Plattformen Windows und Mac, Office Skills, die Fähigkeit, Bluetooth und Airdrop zu benutzen, gehören dazu. Im besten Fall kann man auch kleine Videos selbst zusammenschneiden und Sounddateien erstellen.
  • Vorbereitung: Man muss sich als Lehrer vorbereiten, auch mal mehr als nur das Nötigste zu erzählen. Besuche von Museen oder Archiven, Reisen in ferne Länder oder eine künstlerische Betätigung können für sich genommen viel nutzen und das Lernerlebnis der Schüler deutlich verbessern.
  • Empathie: Jeder Schüler ist anders. Als Lehrer sollte man mit allen Jugendlichen und Kindern auf ihre Weise reden können und versuchen, sie dort abzuholen, wo sie gerade nicht weiterkommen.
  • Charisma: Gut sprechen, mitreißende Vorträge halten, lustige Anekdoten einbauen und authentisch für seine eigenen Überzeugungen eintreten (ohne die der Schüler anzufechten) – das sind Dinge, mit denen man das Herz der Schüler im Nu gewinnt.

Über operative Eingriffe aufklären

Operative Eingriffe üben insbesondere auf Kinder und Jugendliche eine große Faszination aus. Die Veränderung des Körpers, beispielsweise durch Nanotechnologie, elektronische Modifizierungen oder klassische Eingriffe, wie der Anpassung des Körpers durch chirurgische Eingriffe, scheint wie eine Freikarte in ein besseres Leben – jedenfalls in den Augen vieler Heranwachsender. Das mag auch daran liegen, dass sie von Erwachsenen immerzu zum Biohacking ermuntert werden, also dem sanften Verändern der eigenen Gehirnstruktur durch intensives Lernen und die Aufnahme bestimmter Lebensmittel. Warum sollte sich so eine Beeinflussung des Selbst nicht auch körperlich bewerkstelligen lassen? Als Lehrkraft, aber auch als Elternteil steht man somit in der Pflicht, Kinder und Jugendliche konsequent über die Möglichkeiten, aber auch die Risiken operativer Eingriffe aufzuklären.

Aufklärung differenziert

Wenn Sie mit Ihren Kindern oder Schülern sprechen, sollten Sie zuerst versuchen zu erkennen, was er oder sie gerade denkt, plant und welche Wünsche im Raum stehen. Vielen jungen Menschen sind Eingriffe an ihrem Körper egal und sie wollen andere Dinge – Liebe, Spaß, Orientierung beispielsweise. Aber aus genau dem gleichen Motiv heraus kommt bei vielen auch die Lust auf, sich körperlich zu verändern. Hier gilt es, im ersten Anlauf differenziert aufzuklären: Nicht alle Stellen, an denen man sich einer Schönheitsoperation unterziehen kann, sind vertrauenswürdig. Beispielsweise Brustoperationen sollte man nur bei hervorragend ausgebildeten und auch zertifizierten Betrieben wie motiva deutschland vornehmen lassen. Hier werden insbesondere junge Menschen empathisch betreut und beraten, sodass sie bis zuletzt entscheiden können, welche Operation sie wirklich vornehmen lassen möchten. Tatsächlich ist diese Beratung hin zum professionellen Service nicht die letzte, sondern die erste Empfehlung, die Sie Ihren Schützlingen aussprechen sollten, denn so fühlen sie sich verstanden und ernst genommen und merken, dass ihr Wunsch auch gehört wird!

Fragen, was wirklich gewollt wird

Manchmal können Eingriffe wie eine Brustvergrößerung oder ein Bypass genau das Richtige sein! Um zu erkennen, ob der Wunsch einer jungen Person wirklich authentisch ist oder ob sie nur im Affekt davon fabuliert, sollte man genau nachfragen, was sie denn wünscht und warum. Viele Menschen, die wirklich wissen, was sie wollen und wie sie es erreichen, werden mit der Lösung auch glücklich. Warum sollte sich ein adipöser Mann etwa mit etlichen Diäten abmühen, wenn ein Bypass doch einfach die naheliegendste Lösung für sein Übergewicht darstellt? Warum sollte eine Frau, die sich gerne größere Brüste wünscht, nicht eben dieser Wunsch erfüllt werden? In einer liberalen Gesellschaft sollte es möglich sein, dass jeder Mensch sich den Änderungen unterzieht, die er für sich als richtig ansieht.

Operationen nur für Volljährige

Nichtsdestotrotz ist es essenziell, Minderjährige von körperlichen Eingriffen abzuraten. Auch emotionale Themen wie etwa die Wahl des Geschlechts dürfen nicht von unter 18-Jährigen bestimmt werden. Zu groß ist das Risiko, dass der Wunsch nur eine affektive Einstellung war, die aber zu unumkehrbaren Operationen führt. Setzen Sie sich aufmerksam und verständnisvoll mit Ihren Schützlingen auseinander, um ihnen Beistand zu bieten, sodass sie bis zum Erreichen der Volljährigkeit überlegen können, ob eine Operation das Richtige für sie ist.

Die Geschichte der Waldorfschule

Die Waldorfschule ist vielerorts auch unter dem Namen dessen Schöpfers bekannt, Rudolf Steiner, doch der Namensgeber war der berühmte Industrielle Waldorf. Dessen Imperium gehörte zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu den weltgrößten. Bis heute ist der Name Waldorf-Astoria vielen ein Begriff, ein legendäres Hotel im New Yorker Stadtteil Manhattan trägt ebenfalls seinen Namen.

Er wurde erhört

Rudolf Steiner hielt zu jener Zeit eine Reihe bemerkenswerter Vorträge zum Thema Erziehung und schulischer Ausbildung, die weltweit für Furore sorgten. Der Unternehmer Waldorf wurde dadurch auf ihn aufmerksam und erteilte Steiner einen weitreichenden Auftrag. Waldorf war auf der Suche nach einer passenden Schule für die Kinder seine Arbeiter. Er war ein großer Anhänger Steiners und begeisterte sich für seine Ideen.

Ein riesiges Experiment

Das damalige öffentliche Schulsystem war mehr als nur dürftig, es war im Grunde völlig unzureichend, um aus Kindern erwachsene, selbstständige Menschen zu machen. Rudolf Steiner ließ sich nicht zweimal bitten und nahm den Auftrag Waldorfs an. So entwickelte er basierend auf seinen bisherigen Erkenntnissen die Prinzipien einer Schule, die bis heute noch gelten und von vielen anderen Schulen und Ausbildungseinrichtungen 1:1 übernommen worden sind. Die Schule trägt bis heute den Namen des Auftraggebers und nicht den des Gründers.

Ein wenig skurril ist es schon 

Rudolf Steiner war gleichzeitig auch der Erste, der die Notwendigkeit von BIO-Lebensmitteln erkannte. Er gründete die Demeter Landwirtschaft, die bis heute für BIO-Lebensmittel der allerhöchsten Qualität steht. Die Schule jedoch hieß jedoch nach Waldorf, der zu jener Zeit das meiste Geld mit Zigaretten verdiente. Die Zigarettenmarke Waldorf war damals im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde.

Bis zu seinem Tode

Die erste Waldorfschule wurde im Jahre 1919 feierlich eröffnet. Bis zu seinem Tode im Jahre 1925 war Rudolf Steiner der Spiritus Rector der Schule. Er übernahm die Verantwortung bis zum Schluss, um seine Erkenntnisse des menschlichen Wesens in den Ausbildungsplan integrieren zu können. Steiner verstand den Menschen in seiner Ganzheit und seinen Facetten so umfassend und so detailliert wie sonst niemand, dies gilt im Grunde genommen bis heute. Ein Mann seines Formats und mit seinen Fähigkeiten hat es danach nicht mehr gegeben.

1934 war es erst einmal wieder vorbei 

Neben den Schulen gründete Steiner in Zusammenarbeit mit Waldorf noch Kindergärten und viele weitere Bildungseinrichtungen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endete jedoch die Erfolgssträhne jäh. Steiners Schulsystem setzt auf eine individualistische und der Förderung des Einzelmenschen dienende Erziehung. Das passte nicht zum nationalsozialistischen Gedankengut, darum sollten seine Schulen „allmählich erstickt“ werden. So hieß es im Erlass des damaligen Kultusministeriums.

Die Stunde Null

Im September 1945 ging es für die Waldorfschulen wieder von vorne los, dieses Mal ohne ihren Gründervater Rudolf Steiner. Seine Lehren wurden jedoch weiterhin umgesetzt und sind bis heute der Maßstab einer jeden Waldorfschule.

Warum auf eine Waldorfschule?

Der Ansatz einer Waldorfschule ist ein völlig anderer als bei einer klassischen öffentlichen Schule, denn dort geht es um die reine Wissensvermittlung. Die Kultusminister der einzelnen Länder setzen das um, was die Politik in der jeweiligen Zeit für richtig und wichtig hält. Diese Wissensvermittlung ist dabei stets vom aktuellen Zeitgeist geprägt und dieser fließt dann in den Lehrplan ein. Ob das nun der eigentlichen Entwicklung des jungen Menschen zuträglich ist oder nicht, ist sekundär. Es wird festgelegt, was man wissen muss und was nicht, wirtschaftliche Interessen spielen bei der Gestaltung des Lehrplans natürlich ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es wird unterrichtet was gebraucht wird, und der Gemeinheit dienlich ist.

Rudolf Steiner ging einen ganz eigenen Weg 

Bei einer Waldorfschule geht es nicht darum, was die Gesellschaft gerade braucht, obwohl hier genau die Menschen ausgebildet werden, die wir wohl am nötigsten brauchen. Steiner verstand aufgrund seiner Hellsichtigkeit die Ganzheit des Menschen und baute darauf seinen Erziehungsplan auf. Im Detail werden die Unterschiede überdeutlich. Ein Unterschied ist die Dreigliedrigkeit der Waldorfschule. Das intellektuell-kognitive („Denken“), das künstlerisch-kreative („Fühlen“) und das handwerklich-praktische („Wollen“) sind die drei Säulen seiner Ausbildung, die der Lehrplan gleichermaßen zu berücksichtigen hat.

Theater, Handwerk und Lektüre

Diese drei Gebiete sind darum feste Bestandteile in den Waldorfschulen und darum sind regelmäßige Aufführungen genauso wichtig wie das Studieren von Wissen, doch nicht nur das, auch das Erfassen des Werdens und der Entwicklung der Natur sind wichtige Elemente einer Steiner-Ausbildung. Die Architektur der Schulgebäude spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle im gesamten System. Nach Steiner wirkt alles aufeinander ein und darum ist es für die Entwicklung junger Menschen enorm wichtig, dass auch hier angesetzt wird. Die Steiner-Architektur setzt auf Feng-Shui und man erkennt seine Bauten recht schnell an ihren vielen Rundungen. 

Das Konzept der menschlichen Entwicklung

Steiner gründete unter anderem die anthroposophische Gesellschaft, die bis heute für die Waldorfschulen und viele weitere Projekte zuständig ist. Dort wird ein Menschenbild vertreten, das eine individualistische und spirituelle Ausrichtung hat. Dieses Menschenbild gilt als Ideal. Die Schüler werden entsprechend ausgebildet, man könnte fast sagen: sie werden dort entfaltet. In der Waldorfschule gilt das steinersche Bild als das Ursprungsbild des Menschen.

Vielen Eltern ist dies ein großer Segen, denn sie sehnen sich nach einer Schule, die mehr ist als eine reine Lernfabrik. Sie wollen eine Schule, in der ihre Kinder ihre individuellen Stärken entdecken, entfalten und ausleben können. Dies ist genau das, wofür eine Waldorfschule steht.

Der Erfolg der Waldorfschule

Wo so viele gute Kräfte ihren freien Lauf bekommen, da ist der Erfolg nicht weit entfernt. Getreu dieser Weisheit ist es natürlich selbstredend, dass auch die Waldorfschulen einen sensationellen Erfolg aufweisen können. Die Waldorfschulen sind die einzigen Schulen im gesamten deutschsprachigen Raum, die von anderen Ländern übernommen worden sind. Das System von Grund-, Haupt-, Realschulen und Gymnasium interessiert jenseits der Landesgrenzen niemanden, das Wissen, das im deutschsprachigen öffentlichen Schulsystem vermittelt wird, möchte niemand adaptieren.

Mehr als verdoppelt

Alleine in der Zeit von 1990 bis 2020 hat sich die Anzahl der Waldorfschulen in Deutschland verdoppelt und im Jahre 1996 wurde in Asien die erste Waldorfschule eröffnet. Mittlerweile gibt es in Deutschland in knapp 40 Prozent aller Gemeinden eine Waldorfschule. Die Tendenz ist auch hier stark steigend.

Es handelt sich um die weltweit größte freie Schulbewegung und die Anhängerschaft wächst von Jahr zu Jahr, überall entstehen, so es die jeweiligen Regierungen zulassen, neue Waldorfschulen auf diesem Planeten. 

Differenzierte Karrieren

Die Entwicklung der einzelnen persönlichen Laufbahnen könnte unterschiedlicher kaum sein. Manche Abgänger gehen in die Wirtschaft, andere in die Wissenschaft und viele verschreiben sich der Kunst und Kultur. Einen Bezug dazu haben fast alle, da alle Bereiche zur Ausbildung gehören und nach Steiner die Nahrung der Seele darstellen. 

Was Umfragen unter Abgängern von Waldorfschulen immer wieder unterstreichen, ist das gefundene Lebensglück. Deutlich mehr als unter den Menschen mit klassischer Bildung finden Schüler der Waldorf-Pädagogik viel einfacher ihren Sinn und ihre Bestimmung im Leben. Ein Umstand, der in der heutigen Zeit wichtiger denn je wird, ein Blick in die Zeitungen verrät uns die Notwendigkeit. 

Aufhalten lässt sich die Lehre Rudolf Steiners wohl nicht mehr, sie hat sich in ihrer Gänze bereits so sehr manifestiert, dass man sie nicht mehr ignorieren oder durch Schlechtreden kleinmachen kann.

Klein aber fein

Jetzt kann es schnell kostspielig werden, darum sollten sich Eltern im Vorfeld darüber sehr genau im Klaren sein, was sie sich für ihre Sprösslinge wünschen. Das Teuerste muss nicht zwangsläufig das Richtige sein, auch sollten gesellschaftliche Gruppenzwänge einen möglichst geringen Einfluss auf die Wahl der perfekten Privatschule sein.

Wonach kann man sich richten?

Ein Auswahlkriterium kann die Lehrmethode sein. Da wäre der klassische Frontalunterricht, mit 20 oder mehr Kindern pro Klasse und ein Lehrer steht vorne und bringt in 45 Minuten seinen Stoff durch, heil dem, der es komplett verstanden und integriert hat. Dieses Glück ist nicht jedem Kind hold und hat ein Kind es nicht begriffen, bedeutet das nicht, dass es minder intelligent ist, es nimmt den Stoff eben auf andere Art und Weise besser auf. Privatschulen haben sich darauf eingestellt, und können in solchen Fällen dem Kind in der Entfaltung seiner Fähigkeiten eine große Hilfe sein. 

Für viele ist das sogenannte „netzwerken“ enorm wichtig. Wer sich Harvard und andere Eliteschulen anschaut, stellt fest, dass es dort ganz viel um das Kontakteknüpfen geht. Wer die richtigen Leute kennt und die richtigen Freunde hat, bekommt auch die richtige Stelle und die Jobs mit den besten Aufstiegsmöglichkeiten. Wer so denkt, für den können die Kosten der Privatschule eine lohnenswerte Investition sein.

Bessere Karrierechancen?

Privatschulen stehen in der Regel für elitäre Strukturen und Klassengesellschaft. Der Karriere kann es sicherlich sehr förderlich sein, wenn im Lebenslauf Einträge über den Besuch besonders angesehener Privatschulen vermerkt sind. Für sehr viele Eltern auch ein wichtiger Grund, ihre Kinder auf eine solche Schule zu schicken, doch ob dies dem Kind wirklich zuträglich ist, sollte genauer überprüft werden.

Privatschulen sind individueller aufgestellt

Es gibt genügend Privatschulen, die sich nicht auf Elite reduzieren lassen oder dies wollen. Diese Schulen stehen für neue und moderne Formen der Wissensvermittlung, sie wenden neue Konzepte und Ideen an, um den Kindern einen bestmöglichen Start ins Erwachsenenleben zu gewährleisten.

Die Leitung der Privatschule kann die Schwerpunkte der Lernanstalt weitestgehend selbst bestimmten und zieht auf diese Weise ein ganz bestimmtes Milieu an. Egal ob Elite oder moderne Erziehungswelt, in beiden Fällen kommt den Kindern eine Unterstützung zugute, die sich meist positiv auf den weiteren Verlauf ihrer Karriere auswirkt. 

Diejenigen, die es sich leisten können, sollten es für ihre Kinder zumindest einmal in Betracht ziehen, eine solche Schule auszuwählen. Der Preis ist oft genug überschaubar und manchmal sogar an das Gehalt der Eltern gekoppelt, wie bei den Waldorfschulen.

Kann man es hier auch schaffen?

Nachdem man allerorts von den vielen Vorzügen einer privaten Schule gehört und gelesen hat, sind so manche Eltern verunsichert, ob es überhaupt noch Sinn ergibt, seinen Zögling auf eine öffentliche Schule zu schicken. Ist man etwa ein schlechter Vater oder eine schlechte Mutter, wenn man nicht das beste Internat zur schulischen Ausbildung seines Kindes ausgesucht hat?

Deutschland ist nicht Frankreich oder England

So bitter das deutsche Bildungssystem auch aus mancher Perspektive erscheinen mag, es ist nicht das schlechteste. Ein weiterer großer Unterschied zu unserem Nachbarland Frankreich beispielsweise liegt in der gesellschaftlichen Struktur. Frankreich ist im Großen und Ganzen eine Aristokratie geblieben. Herkunft und Stand bestimmen das berufliche und gesellschaftliche Aufstreben. In Paris rennt man vor verschlossene Türen. Das, was dahinter liegt, bleibt einem verborgen, wenn man nicht über die richtige DNA verfügt. Der Besuch von Eliteschulen kann dort wahre Wunder vollbringen und den Turnaround für die ganze Sippe bedeuten. 

Auch wenn es nicht so scheint

Deutschland ist noch immer sehr transparent und die Strukturen sind relativ durchlässig. Es stimmt natürlich, dass die Herkunft einen Einfluss hat, aber es lässt sich immer noch wettmachen, auch mit den öffentlichen Schulen. Diese sind nach wie vor kostenlos. In Australien, den USA oder auch in England zahlt man auch mal gerne 40.000 Euro oder mehr pro Halbjahr.

Der Besuch öffentlicher, kostenloser Bildungseinrichtungen ist in Deutschland nach wie vor nicht hinderlich für die weitere Karriere. Hier gibt es ebenfalls sehr viele Schulen mit einem hervorragenden Ruf. Auch der zweite Bildungsweg, über den man noch nachträglich studieren kann, bietet einem alle Möglichkeiten. Es geht also, aber es bedeutet auch, ganz viel Fleiß und Einsatz zu zeigen.