Tipps für moderne Lehrerinnen

Als Lehrerin erfüllt man im modernen Deutschland gleich mehrere schwierige Aufgaben. Man muss Vorbild, Autorität, aber auch Vertrauens- und Identifikationsperson auf einmal sein. Gerade junge Frauen, die frisch aus der Universität ins Referendariat kommen, sehen sich mit dieser Hybris konfrontiert. Wie begegnet man dieser schwierigen Situation? Sowohl in Sachen Kleidung, Auftritt als auch im Inhaltlichen ist es wichtig, sich den Zeichen der Zeit entgegenzustellen.

Kleidung und Accessoires klug wählen

Der erste Eindruck zählt. Gerade junge Schüler achten auf das Äußere einer Person und wägen schon in den ersten Sekunden ab, ob sie ihr oder ihm Vertrauen entgegenbringen wollen. Was folgt, ist für Frauen eine Gratwanderung: Zu frech und punkig sollten sie nicht auftreten, denn dann laufen sie Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden. Zu autoritär und altmodisch sollte die Kleidung allerdings auch nicht sein, denn so verschreckt man die Kinder, die sich in der Schule grundsätzlich nicht wohlfühlen und sich sogar vor ihr fürchten.

Die Kleidungsstücke der schwedischen Firma NA-KD gehen hier beispielsweise einen tollen Kompromiss ein. Anstatt zu steif oder zu jugendlich zu sein, sind ihre Kollektionen schick in einem modernen, eleganten Stil. Beispielsweise die Blazer und Anzughosen erfüllen jeden Anspruch an einen professionellen Businesslook, sind aber trotzdem in ihren Details etwas verspielter und akzentuieren die Schönheit ihrer Trägerinnen. Weiße Hemden oder Ripped Tops und edle Schuhe wie die Leder-Stiefeletten oder bequeme Sneaker runden das Gesamtbild ab.

Accessoires wie die Baguette- und Umhängetaschen sind eine sinnvolle Ergänzung und erlauben es, das nötige Unterrichtsmaterial stilgerecht zu verstauen und in den Klassenraum zu tragen.

Methodik

Lehrer müssen verschiedene Kompetenzen aufweisen, um den heterogenen Schulklassen und den gesteigerten Anforderungen an die Schulen zu begegnen. In Sachen Methodik sind das vor allem folgende Punkte:

  • Digitale Kompetenz: Bald werden wohl auch Smartphones schon kleine Beamer enthalten, mit denen man spielend leicht Unterrichtsmaterial darstellen kann. Die Technik wird vielfältiger und benutzerfreundlicher, trotzdem aber müssen Lehrer mit ihr umzugehen wissen. Kenntnisse in der EDV auf den Plattformen Windows und Mac, Office Skills, die Fähigkeit, Bluetooth und Airdrop zu benutzen, gehören dazu. Im besten Fall kann man auch kleine Videos selbst zusammenschneiden und Sounddateien erstellen.
  • Vorbereitung: Man muss sich als Lehrer vorbereiten, auch mal mehr als nur das Nötigste zu erzählen. Besuche von Museen oder Archiven, Reisen in ferne Länder oder eine künstlerische Betätigung können für sich genommen viel nutzen und das Lernerlebnis der Schüler deutlich verbessern.
  • Empathie: Jeder Schüler ist anders. Als Lehrer sollte man mit allen Jugendlichen und Kindern auf ihre Weise reden können und versuchen, sie dort abzuholen, wo sie gerade nicht weiterkommen.
  • Charisma: Gut sprechen, mitreißende Vorträge halten, lustige Anekdoten einbauen und authentisch für seine eigenen Überzeugungen eintreten (ohne die der Schüler anzufechten) – das sind Dinge, mit denen man das Herz der Schüler im Nu gewinnt.

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